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16 Tage und
15 Nächte


KARACHI(1)
- HYDERABAD(1) - MOHENJODARO(1) - SUKKUR(1) - BAHALWALPUR(1)
MULTAN(1) - LAHORE(2) - PESCHAWAR(1) - QUETTA(2) - KARACHI(1)
TAG
1 Zürich
- Karachi, Pakistans Wirtschaftsstadt
Flug
von Zürich nach Karachi mit einem Linienflug der Swissair. Ankunft in
Karachi um 22.10 Uhr. Sie werden am Hafen erwartet und in das Hotel Avari
gefahren.
TAG
2 Karachi
- Thatta - Chaukundi - Bhanbore - Makli Hills - Khenjar Lake &
Hyderabad
Das
heutige Tagesziel ist Hyderabad, eine der grössten Städte von Pakistan.
Die Stadt hatte vor 200 Jahren einen starken buddhistischen Einfluss.
Unter den Briten wurde die Stadt zu einem Verwaltungszentrum. Unterwegs
besuchen sie das antike Thatta, das im Mittelalter die Hauptstadt von Sind
war. Sie besuchen die prunkvolle Jamia Moschee, die unter dem
Grossmogulkaiser Shah Jahan gebaut wurde. Ein weiterer Besuch gilt der
Dabgir Moschee, die von Amir Khusrao im 16. Jahrhundert gebaut wurde. Der
steinerne Mihrab (Gebetsnische) ist so kunstfertig gemeisselt, dass er
fast wir aus Holz scheint. Von hier aus geht es zu der Gräberstätte von
Chaukundi, dessen wunderschön verzierte Stufengräber zum Teil älter als
1000 Jahre sind. Besonders schön sind die Gräber 4, 6 & 13. In
Bhanbore entdeckten Archäologen bei ihren Ausgrabungen Siedlungen aus
verschiedenen Epochen, der des Hinduismus, des Buddhismus und des Islam.
Sie besuchen die Moschee und das lokale Museum. Die Maklihills sind
angeblich der grösste Friedhof der Welt. Er umfasst eine Fläche von 15
Quadratkilometer und wird wegen seiner Grösse auch Nekropolis genannt.
Der Khenjar Lake, dem grössten künstlichen See von Pakistan, der an
Stelle zwei natürlicher Seen für die Bewässerung gebaut wurde.
TAG
3 Hyderabad
- Mohenjodaro, der 5000 jährigen Ausgrabungsstätte der Induskultur, via
Sehwan und Hala
Unterwegs
besuchen Sie die Grabmäler von Abdul Latif und Shahbaz Qalander. Shah
Abdul Latif war ein heiliger König der hier im 1690 geboren und auch hier
begraben wurde. Er wird als Poet und Weiser verehrt, der trotz seines
reichen Elternhauses sich allem Luxus entsagte und das Leben eines
einfachen Mannes führte.
Shahbaz
Qalander stammte aus dem Iran und war ein Freidenker, ein Sufi. Sufis sind
meist heimatlos und predigten die Enthaltsamkeit von Luxus. Sein Grabmal
ist mit schönen blauen Kacheln geschmückt und wurde von verschiedenen
Dynastien erweitert. In Hala befindet sich das berühmte Mausoleum des Mir
Makhdum Shah, einem Heiligen aus dem Sind. Hala ist aber auch bekannt für
Töpfer- und Lackarbeiten,
TAG
4 Mohenjodaro
- Sukkur
Mohenjodaro,
die grösste Ausgrabungsstätte der Induskultur. Um dieser Stätte gerecht
zu werden müsste man an dieser Stelle ein Buch schreiben. Mohenjodaro war
eine komplette Stadt mit schönen Strassen und Häusern, Parkanlagen,
Geschäften und Händlern. Wenn Sie heute am Indus stehen, dann kann man
sich die Blütezeit dieser Kultur sehr gut vorstellen. Immer noch fahren
dieselben Ochsenkarren durch die Dörfer und dieselben Frachtschiffe auf
dem Indus. Es ist als wäre die Zeit hier still gestanden um uns die Tiefe
der damaligen Kultur besser zu übermitteln.
Nach
dem Besuch geht die Fahrt nach Sukkur, am den Ufern des Indus.
TAG
5 Sukkur
- Bahawalpur, via Kot Diji
Die
Ausgrabungen von Kot Diji datieren sogar noch vor die Zeit von Mohenjodaro
zurück. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist das Fort von Talpur aus dem
18. Jahrhundert.
Bahawalpur,
1784 von Nawab Bahawal Khan als Hauptstadt eines eigenen Staates
gegründet und nach ihm benannt, ist ein blühender, grosszügig
angelegter Ort. In der nahegelegenen Wüste findet man zirka 400 vor- und
frühgeschichtlicher Fundstätten.
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6 Bahalwalpur
- Multan, via Uch Sharif
Uch
Sharif ist eines der ältesten Kulturzentren von Pakistan. Besonders
schön ist die achteckige Grabstätte von Bibi Jaiwindi, einer Tochter des
heiligen Hazrat Jahanian.
Multan
ist die Stadt der Farben. Anderswo im Land sind die Tücher der Schleier (Burqas)
braun, grau oder schwarz. Nicht so in Multan, hier trägt man Farben wie
rosa, rot und leuchtend orange. Neben dem farbenfrohen Markt besuchen Sie
das Grab von Shah Rukn- i- Alams einem weit herum verehrten Sufi Heiligen,
der wie die meisten Sufis politisch sehr engagiert war und sich stark für
eine bessere Lebensbedingung der Armen einsetzte.
TAG
7 Multan
- Lahore, via Harappa
Neben
Mohenjodaro gilt Harappa als die wichtigste Ausgrabung aus der Induskultur.
Nicht zuletzt werden die erstaunlichen Funde dieser fünftausend Jahre
alten Kultur, - Harappakultur genannt. Beschäftigt man sich mit den
Ausgrabungen und Funden der damaligen Zeit, staunt man immer wieder über
den Stand und das Wissen dieser Geschichtsperiode. Was später kam, war
nicht annähernd so entwickelt. Erst im Jahre 1728 liess Maharaja Mansingh
eine gleichwertige Kanalisation in seiner Stadt Jaipur einbauen.
Natürlich lebten die Reichen immer besser als das Volk, doch handelt es
sich bei Harappa, Mohenjodaro und später auch Jaipur um eine Entwicklung
auf breiter Ebene, die auch dem Fussvolk zugute kam. Sie besuchen die
interessantesten Ausgrabungen und das lokale Museum.
TAG
8 Besuch
von Lahore, der Mogulstadt
Imposante
Paläste, gewaltige Moscheen, Parkanlagen und eine bezaubernde Altstadt
mit vielen Farben machen Lahore zur Stadt des Verweilens. Bemalte
Lastwagen, Busse und Ochsengespanne bilden ein unglaubliches Durcheinander.
Nach
der Legende wurde Lahore von Loh, dem Sohn Ramas - Held aus dem Hinduepos
Ramayana gegründet. Erst unter den Mogul- Herrschern erlebte die Stadt
ihre Blütezeit. Unter Akbar war sie von 1584 bis 1598 Hauptstadt. Er
baute das imposante Lahore Fort mit seinen Innenhöfen, Gärten, Hallen
und Wohnkomplexen. Jahangir und seine Frau begrub man in der Nähe der
Stadt in Shahdara. Shah Jahan liess hier einige Gebäude errichten und
selbst Aurangzeb, der kein Förderer der Baukunst war, schenkte der Stadt
die Badshahi Moschee und das Alamgiri Tor. Weitere wichtige
Sehenswürdigkeiten von Lahore sind die Shalimar- Gärten, eine
Gartenanlage mit Seen, Wasserfällen und 412 Springbrunnen, die unter Shah
Jahan im Jahre 1642 gebaut wurde.
TAG
9 Lahore,
Besuch der Altstadt und des Museums
Ein
Spaziergang durch den lebhaften Markt der Altstadt bringt uns zu einer
wunderschönen Moschee. Sie heisst Wazir Khan Moschee und ist mit
prächtigen Fresken und Kacheln versehen. Das Lahore Museum gibt Einblicke
in die Kultur der Mogulzeit und beherbergt eine der grössten Sammlungen
aus der buddhistischen Gandhara Periode.
TAG
10 Morgenflug
nach Islamabad und Weiterfahrt nach Peshawar, via Taxila
Nach
der Ankunft in Islamabad fahren sie weiter nach Taxila.
Im
dritten Jahrhundert B. C. entstand auf dem indischen Subkontinent eine
weitere Kultur, dessen Elemente unsere Menschheit bis in den heutigen Tag
prägen sollte. Obschon die Gandhara Kultur wie alle existierenden
Kulturen auf viel älteren Elementen aufbaute, so darf man sie doch ohne
weiteres der Periode des Kaisers Ashoka zuordnen. Seiner Toleranz und
Kraft das gesamte Volk auf eine höhere Ebene zu führen prägte den
ganzen nördlichen Subkontinent bis zu den ersten Einfällen des Islam im
7. Jahrhundert. Selbst Alexander der Grosse erkannte die Grösse Ashokas
und bewogen ihn zu einer Umkehr nach Westen. Ashokas Verbreitung des
buddhistischen Glaubens wurde hier in der Region von Taxila, Takht I Bahi,
Swat und Afghanistan stark von den Griechen geprägt, die ihre Einflüsse
in Stein und auch in der Stadtplanung zurückliessen. Sie bauten Sirkap im
2. Jahrhundert vor Christus, komplett mit Sonnen- und Apsistempel. Neben
Sirkap sollte man unbedingt die Stupa von Dharmarajika besuchen die von
Ashoka im 3. Jahrhundert errichtet wurde und Teil von Buddhas Asche
enthalten soll. Das buddhistische Kloster Jaulian aus dem 3. - 5
Jahrhundert ist mit wundervollen Reliefs und Statuen verziert. Taxila
biete dem Besucher auf kleinstem Raum eine wunderbare Einsicht auf die
weltlichen und politischen Entwicklungen von fast tausend Jahren. Sie
besuchen zudem das interessante Museum.
Weiterfahrt
nach Peschawar.
TAG
11 Morgen
Exkursion auf den Khyberpass. Nachmittagsbesuch des Basars.
Falls
wir die Bewilligung erhalten fahren Sie heute auf einer der ältesten
Handelstrassen, der Grand Trunk Road auf den Khyber Pass bis fast an die
Grenze von Afghanistan. Alexander der Grosse kam im dritten Jahrhundert
hier durch, als er mit seiner Armee bis an den Indus vorstiess. Über
diesen Pass wurden über Jahrtausende Handelsgüter von Indien nach
Zentralasien und von dort nach Europa und China transportiert. Die Moguln
kamen über diesen Pass um Indien zu erobern. Heute ist dieser Pass
wichtigster Versorgungsweg für die Güter nach Afghanistan. Dieser Weg
ist es auch, den Millionen von Afghanen nahmen um erst den Russen und
später den eigenen Herrschern zu entfliehen. Die Dörfer in der
Passregion sind alle mit starken Befestigungsmauern umgeben um sich gegen
Einfälle von feindlichen Stämmen und herumstreifenden Kriegshorden zu
schützen. Hier herrscht das Gewehr. Jeder Junge älter als vierzehn Jahre
trägt eine Kalaschnikow und weiss sie auch zu brauchen. Touristen werden
von Angehörigen der in den Passregion regierenden Stämme begleitet,
natürlich mit Gewehren.
Den
Nachmittag können Sie im Afghan Basar verbringen. Hier haben sich
hauptsächlich die Flüchtlinge aus Afghanistan niedergelassen und
verkaufen hier traditionelle Handarbeiten aus ihrem Heimatland. Das Museum
von Peshawar hat eine schöne Sammlung von Statuen aus der Gandhara
Periode. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.
TAG
12 Morgenausflug
nach Takht I Bahi.
Takht
I Bahi war eines der wichtigsten buddhistischen Klöster in der Region
Peschawar. Heute mag diese Wichtigkeit sich wohl noch vervielfältigt
haben, seit die Taliban vor kurzem alle alten Kulturelemente zerstörten.
Von dem Kloster aus hat man eine schöne Sicht über die umliegenden
Täler. Dieser Ausflug gibt Ihnen auch eine gute Möglichkeit ein Blick
auf das Leben auf dem Lande zu werfen.
Nachmittagsbesuch
der Altstadt von Peschawar.
Peschawar
ist seit dem Afghankonflikt eine noch abenteuerlichere Stadt. Man schätzt,
dass sich alleine in Stadtnähe über 3 Millionen Flüchtlinge aus
Afghanistan angesiedelt haben. In den Märkten wird denn auch Lapis Lazuli
und Messer aus Kanonenhülsen an jeder Ecke feilgehalten.
Wie
in den Cafés der Champs Elysée trifft man in den Teestuben der Altstadt
auf Menschen aus aller Welt. Afghanische Pathanen mit hohen Turbanen,
weiten Pluderhosen und Patronengürtel über den Schultern vermischen sich
mit Kamerabewaffneten japanischen Touristen, UNO Beobachtern und
Weltenbummlern.
Es
macht jedoch besonders Spass in den Strassen des Quissa-Khahani-Basars ein
paar Souvenirs zu erhandeln. Gehandelt wird nicht im eigentlichen Sinn,
man plaudert trinkt Tee und erst im am Schluss erkundigt man sich höflich
über den Preis. Mit genug Geduld ersteht man hier Freundschaftskäufe zu
günstigsten Preisen, ohne dass man handeln muss. Wer keine Zeit hat, muss
zahlen. Besonders die Pathanen finden es unter ihrem Wert zu handeln und
sind sehr angenehme Geschäftsleute. Der Trick ist sich die Gunst des
Händlers zu erhandeln.
Das
bekanntest Bauwerk Peschawars ist die Mahabat-Khan-Moschee in der Altstadt.
Besucher sind ausser zu den Gebetszeiten willkommen.
TAG
13 Peschawar
- Quetta
Flug
von Peschawar nach Quetta.
Nachmittagsexkursion
auf den Bolanpass
Sibi
soll der heisseste Platz auf Erden sein, dass ein lokales Sprichwort sagt,
dass die Bewohner von Sibi sogar in der Hölle Mäntel brauchen würden um
nicht zu frieren. In Mehergarh befindet sich eine der wichtigsten
Fundstätten der Jungsteinzeit. Funde belegen, dass sich hier die
ältesten festen Siedlungen der Erde befinden, die bis 7000 B.C.
zurückdatieren. Auf der Rückfahrt nach Quetta wird es angesichts der
schroffen Felsen begreiflich, wie schwer es früher Armeen hatten die
Westgrenze von Pakistan zu überschreiten.
TAG
14 Quetta
- Ziarat - Quetta
Heute
Morgen unternehmen Sie einen Ausflug nach Ziarat. Ziarat ist eine Oase,
hat ein sehr angenehmes, fruchtbares Klima mit Zedernwälder und
Fruchtbäumen und liegt auf 2450 Metern über Meer. Vom Prospekt Point hat
man eine wunderschöne Aussicht auf die höchsten Gipfel Baluchistans.
Geniessen Sie die Kontraste des sonst sehr kargen Baluchistan.
Rückfahrt
nach Quetta. Quetta wurde im Jahre 1935 von einem Erdbeben fast gänzlich
zerstört und später wieder hübsch aufgebaut. Interessant sind die
Flüchtlingsbasare, die viele verschiedene Handwerke nach Quetta brachten.
TAG
15 Quetta
- Karachi
Gegen
Mittag Transfer zum Flughafen und Flug nach Karachi.
Besuch
von Karachi
Bis
zur Ankunft der Briten im Jahre 1839 war Karachi eine unscheinbare
Provinzstadt. In den folgenden Jahren wurde Sie dank ihrem guten Zugang
zum Meer zur grössten Stadt Pakistans.
Sie
besuchen das Grabmal des Ali Jinnah, dem ersten Präsidenten und Vater
der Nation. Weiter auf dem Programm stehen die Moschee und das
Nationalmuseum.
Karachi
bietet jedoch noch viele weitere interessante Sehenswürdigkeiten. Die
schönsten Märkte heissen Bohri- und Sadar Basar. Der Hafen bietet
einen interessanten Fischmarkt, vor allem am Morgen und die Möglichkeit
im Hafen Krabben zu fischen.
Gegen
Mitternacht Transfer zum Internationalen Flughafen.
TAG
16 Karachi
- Zürich
Rückflug
in die Schweiz mit einem Linienflug der Swissair.
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